Mann mit Notebook

Erleichtern Sie sich das Schreiben mit diesen 5 Tipps!

Sie haben das Motto für Ihre E-Book-Serie gefunden und haben sich auch überlegt, welche Unterthemen zu Ihrem Hauptthema passen. Als nächstes geht es darum, dass Sie endlich mit dem Schreiben des ersten E-Books beginnen können.

Vielleicht kostet es Sie am Anfang etwas Überwindung, jetzt tatsächlich mit dem Schreiben zu beginnen. Aber nur Mut, der Anfang ist immer ein bisschen ungewohnt, wenn man etwas noch nie gemacht hat. So ist es auch mit dem Bücherschreiben. Hier folgen fünf Tipps, damit Sie loslegen können:

Erstens: Skizzieren Sie den Inhalt für Ihr E-Book in drei bis fünf Sätzen

Schreiben Sie so, als ob Sie einem Freund etwas über Ihr E-Book erzählen möchten. Diese Übung dient dazu, dass Sie fokussiert bleiben. Ich zeige Ihnen das mal an einem Beispiel: Nehmen Sie an, Sie sind Finanz-Coach und helfen Menschen, ihre Berufung zu leben und damit auch finanzielle Freiheit zu erlangen. Dann könnte diese kurze Inhaltsangabe z. B. so aussehen: „Viele Menschen sind nicht nur in Ihrem Beruf unglücklich, sondern sie haben auch oft zu wenig Geld. Existenzängste sind unangenehme und ständige Begleiter.Mit meinem E-Book möchte ich diesen Menschen Mut machen, dass Sie über sich hinauswachsen, neue Dinge probieren und dabei auch noch finanzielle Freiheit erlangen. Dafür gebe ich dir konkrete Tipps, so dass du dein Ziel auf wirklich erreichen kannst, auch wenn du schon über 45 bist.“

Schreiben Sie eine ähnliche kurze Inhaltsangabe für Ihr E-Book und lesen Sie sich diese immer wieder durch, damit Sie fokussiert bleiben.

Zweitens: Warum der rote Faden so wichtig ist

Als Nächstes arbeiten Sie am roten Faden für Ihr Buch. Legen Sie das Inhaltsverzeichnis genau fest. Beginnen sie nicht mit dem Schreiben, bevor das Inhaltsverzeichnis feststeht. Nutzen Sie dazu beispielsweise Mindmap-Software. Hier schreibe ich mehr darüber, wie Mindmapping helfen kann, den roten Faden für ein Buch zu finden. Schön ist auch die Arbeit mit der Hand, gerade, wenn Sie eine Flip-Chart haben, wo das Blatt Papier so groß ist, dass Sie genug Platz haben.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass Sie die einzelnen Kapitel nach und nach abarbeiten können. So bleiben Sie immer in Ihrer Struktur und verheddern sich nicht. Ich selbst mache es genau nach dieser Methode, wenn ich ein Sachbuch schreibe. Und um ein Sachbuch, bzw. einen Ratgeber geht es hier ja. So arbeiten Sie schneller und fokussierter und wissen auch immer, was als Nächstes dran ist.

Drittens: Wie Sie intuitiv die passende Kapitelüberschrift finden

Am Anfang würde ich Ihnen raten, einen Arbeitstitel als Überschrift zu nehmen. Erst am Ende, wenn Sie die erste Version des Kapitels fertig geschrieben haben, sollten Sie sich um die richtige Überschrift kümmern. Schreiben Sie sich hierfür die wichtigsten Worte und Kerngedanken auf einen Zettel oder in eine separate Datei. Machen Sie dann eine kurze Entspannungsübung. Schließen Sie die Augen, atmen Sie ein paarmal tief ein und aus und lassen Sie die Kerngedanken und wichtigsten Worte des Kapitels, die Sie zuvor aufgeschrieben haben, vor Ihrem geistigen Auge erscheinen. Seien Sie wachsam für die inneren Bilder, die Sie sehen und für die inneren Impulse, die Ihnen kommen

Formulieren Sie die Überschrift dann als Frage oder als Aussage, die evtl. auch ein wenig provokativ sein darf, wenn es zum Thema passt. Mehr Tipps finden Sie in dem Buch Mach aus deinem Herzensthema ein Buch!

Viertens: Weniger ist mehr!

Denken Sie daran: Ein E-Book sollte sowieso kein 700-Seiten-Wälzer sein. Weniger ist mehr. Dafür planen Sie ja schließlich auch eine Serie. Viele Menschen beginnen nicht mit dem Schreiben, weil sie ein so großes Projekt wie ein Buch als Berg vor sich sehen, den Sie kaum bewältigen können. Deshalb sage ich: Gerade, wenn es Ihr Buch „nur“ als E-Book geben soll, dann ist weniger mehr. Was meinen Sie, wie stolz Sie sind, wenn Sie durchgehalten haben, Ihr erstes E-Book fertig geschrieben haben und die ersten Kunden es kaufen. Also planen Sie maximal so um die 150 Seiten. Auch 50 Seiten sind in Ordnung.

Fünftens: In den Schreibflow kommen

Gerade am Anfang beim Schreiben eines Kapitels passiert es vielleicht, dass Sie das Gefühl haben, Ihnen fällt absolut nichts ein. Sie denken, Sie können keinen Satz geradeaus formulieren und alles, was Sie schreiben, löschen Sie sofort wieder, weil es so blöd klingt.

Das ist normal, das passiert jedem Autor immer mal wieder. Hierfür ist es wichtig zu wissen, dass die erste Version eines Buches oder eines Artikels niemals die letzte sein wird. Schreiben Sie zunächst die Rohfassung und sagen Sie dem kritischen Persönlichkeitsanteil in Ihnen, dem inneren Kritiker,  dass Sie jetzt erst schreiben und dann später korrigieren. Das nimmt diesem Persönlichkeitsanteil den Wind aus den Segeln.

Machen Sie vor jedem Schreiben Freewriting, indem Sie einfach schreiben, was Ihnen einfällt. Das muss nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun haben. Schreiben Sie einfach drauflos, ohne auf Rechtschreibung und Grammatik zu achten. Schreiben Sie für maximal 10 Minuten und geben Sie sich dem Flow hin.

Mehr Übungen, um in den Schreibflow zu kommen finden Sie in dem Buch Mach aus deinem Herzensthema ein Buch!

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