Mach es dir leicht: 5 Tipps für den Anfang mit dem eigenen Buch

Frau mit Laptop

Gerade, wenn man zum ersten Mal ein Buch schreibt, dann ist der Anfang am schwersten. Man fühlt sich noch unsicher, weiß nicht so richtig, wie man beginnen soll und dann kommt manchmal auch noch der innere Kritiker und macht einem das Leben schwer.

Nehmen wir mal an, Sie haben bereits alle Ideen gesammelt, wissen, worüber Sie schreiben wollen und haben eine Buchstruktur entwickelt. Nun ist die Zeit für den berühmten ersten Satz gekommen und jetzt geht plötzlich nichts mehr. Alles stockt und Sie verwerfen das, was Sie geschrieben haben gleich wieder. Die Angst vor dem berühmten leeren Blatt hält Sie gefangen.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, sich das Schreiben von Anfang an leichter zu machen. Hier sind fünf Tipps, mit denen es Ihnen gelingen sollte, einen Anfang für Ihr Buch zu schreiben, so dass die Angst vor dem leeren Blatt schnell vergessen ist.

Erstens: Schreiben Sie sich frei!

Bevor Sie überhaupt beginnen, an Ihrem Buchprojekt zu schreiben, sollten Sie sich frei schreiben, indem Sie Freewriting machen. Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und schreiben Sie drauflos. Schreiben Sie über alles, was Ihnen einfällt. Vertrauen Sie dem Papier Ihre Sorgen und Nöte an und schreiben Sie über das, was Sie erfüllt. Was auch immer Ihnen in den Sinn kommt. schreiben Sie es nieder, ohne auf Zeichensetzung und Rechtschreibung zu achten. Machen Sie dieses Freewriting so ca. 10 Minuten lang. Der Text ist nur für Sie bestimmt. Sinn der Übung ist, dass Sie überhaupt ins Schreiben kommen und dass Sie lernen, Ihren Schreibfähigkeiten zu vertrauen.

Zweitens: Verbinden Sie sich mit Ihrer persönlichen Schreibstimme und betreten Sie den inneren Schreibraum!

Jeder Mensch hat eine persönliche, innere Schreibstimme, die – wenn Sie einmal gefunden ist – Ihnen hilft, Ihre Texte unverwechselbar zu machen. Je mehr Sie schreiben, desto mehr wird sich diese innere Schreibstimme zeigen und auch in jedem Ihrer Texte manifestieren. Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit der inneren Schreibstimme zu verbinden. eine davon ist die Fantasiereise zum inneren Schreibraum. Hier finden Sie diese geführte Meditation, die Sie selbstverständlich dann auch alleine ausführen können, wenn Sie diese einmal kennen.

Drittens: Beginnen Sie nicht mit dem Vorwort oder der Einleitung

Man könnte meinen, dass man zuerst das Vorwort schreibt, bevor man mit dem richtigen Teil des Buches beginnt. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass das keine gute Idee ist. Gerade das Vorwort ist am Anfang am schwierigsten. Oft weiß man noch gar nicht so recht, was man ins Vorwort schreiben möchte. Meistens ist es ja auch eine Zusammenfassung des Buches und die kann man besser machen, wenn der Rest schon geschrieben ist. Deshalb schreibe ich meine Einleitungen oder Vorworte immer am Schluss, wenn alles andere in der ersten Version schon steht.

Viertens: Sie müssen beim ersten Satz nicht perfekt sein

Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo Sie nach all der Vorbereitung endlich mit dem ersten Satz beginnen können oder auch müssen. Auch wenn Sie sich gut vorbereitet haben, sich frei geschrieben haben und mit der persönlichen Schreibstimme verbunden haben, kann es vorkommen, dass Sie beim ersten Satz des ersten Kapitels feststecken. Machen Sie deshalb folgende Übung: Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und schreiben Sie drei mögliche erste Sätze auf. Denken Sie daran, dass Sie den Leser/die Leserin persönlich ansprechen. Probieren Sie verschiedene Varianten aus und spielen Sie damit. Entscheiden Sie sich dann für eine Variante, die Ihnen im Moment am besten gefällt und nehmen Sie diese als ersten Satz für Ihr erstes Kapitel. Ändern können Sie später immer noch bei der Überarbeitung.

Fünftens: Freuen Sie sich über jeden kleinen Schritt, den Sie geschafft haben

Jeder Schritt und sei er noch so klein, ist ein Schritt auf dem Weg zur Vollendung des Buches. Denken Sie deshalb daran, sich darüber zu freuen, dass Sie vorankommen. Meilensteine können z. B. die Kapitel sein, die Sie fertig geschrieben haben. Ein Meilenstein ist aber auch, wenn Sie zwischendurch eine Schreibblockade hatten und danach wieder in den  Flow gekommen sind und ein gutes Stück weitergeschrieben haben. Jeder noch so kleine Schritt, den Sie auf dem Weg zum fertigen Buch machen, motiviert enorm.

Sie können das Ganze auch noch unterstützen, indem Sie mit Ihrer Vorstellungskraft arbeiten. Stellen Sie sich vor, dass Sie das fertige Buch in der Hand halten, dass Sie die ersten Bücher verkauft haben, dass Sie eine Lesung machen oder die Bücher signieren. Fühlen Sie dabei auch, wie dankbar, stolz und glücklich Sie darüber sind, dass Sie das Ziel, ein eigenes Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, erreicht haben. Tun Sie so, als ob schon alles da ist.

Mit diesen Tipps sollte es Ihnen leichter fallen, mit dem Buch zu beginnen und dann auch am Schreiben dranzubleiben.

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About the Author A-KB

Anne-Kerstin Busch ist Ihre Content-Fee. Sie hilft Ihnen, einzigartige Texte zu schreiben, die genau auf den Punkt bringen, was Sie und Ihr Unternehmen besonders macht. Ganz besonders hat sie sich auf Coaches, Trainer und Berater spezialisiert, die ganzheitlich, energetisch oder spirituell arbeiten.

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