In 30 Tagen zum ersten E-Book

Laptop mit Schriftzug

Mit diesen 30 Tipps das eigene E-Book schreiben

Sie wollen endlich Ihr erstes Buch oder E-Book schreiben? Stellen Sie sich vor, Sie drücken auf den Button „Veröffentlichen“. Der große Augenblick ist gekommen und schon in ein paar Tagen wird Ihr E-Book in den Online-Shops verfügbar sein. Wie fühlt sich das an? Sind Sie stolz darauf? Fühlen Sie sich glücklich, es endlich geschafft zu haben? Wenn man die Hürde „Buch“ einmal geschafft hat, dann schafft man es auch immer wieder. Selbstverständlich können Sie diese Tipps auch auf das Schreiben von gedruckten Büchern anwenden. Es empfiehlt sich jedoch durchaus, erstmal mit einem E-Book zu beginnen, welches nicht so umfangreich ist. Hier folgen 30 Tipps. Sie können jeden Tag einen dieser Schritte durchführen. Oder aber Sie lassen sich mehr Zeit, ganz so, wie es für Sie am besten ist. Das kommt darauf an, wie viel Zeit Sie dem Projekt widmen können.

1. Finden Sie Ihr Kernthema

Bei einem Buch ist es ganz wichtig, sich zuerst auf das Kernthema zu konzentrieren. Packen Sie nicht zu viele Themen in ein Buch, sondern richten Sie sich klar auf ein Thema aus. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, ein Kernthema zu finden, dann hilft Ihnen vielleicht mein Kurs „Mein einzigartiger Kundenmagnet“ weiter. Mit den Übungen in diesem Kurs bringen Sie nicht nur das Kernthema für Ihr Business, sondern auch für Ihr Buch auf den Punkt.

2. Sammeln Sie Ideen

Wenn Sie Ihr Kernthema gefunden haben, dann sammeln Sie Ideen für die einzelnen Kapitel. Recherchieren Sie im Internet, in Büchern und schauen Sie auch, was Ihnen selbst einfällt, wenn Sie sich innerlich auf Ihr Kernthema fokussieren.

3. Ihr Blog als Fundgrube

Schauen Sie auch auf Ihrem Blog, ob Sie dort Artikel veröffentlicht haben, die zu Ihrem Thema passen. Manchmal muss man diese Artikel nur leicht modifizieren, sodass sie für ein E-Book infrage kommen.

4. Beginnen Sie zu strukturieren

Wenn Sie alle Inhalte zusammen haben, dann ist der nächste Schritt die Buchstruktur. Das können Sie z. B. mit einer Mindmap machen. In meinem Buch Mach aus deinem Herzensthema ein Buch! schreibe ich mehr darüber und gebe Ihnen Tipps für die Struktur eines Buches.

5. Legen Sie Ihre Kapitelstruktur fest

Machen Sie jetzt aus der Struktur Ihrer Mindmap eine Kapitelstruktur, indem Sie festlegen, in welcher Reihenfolge Sie die Kapitel in Ihrem Buch haben wollen.

6. Kreieren Sie wenigstens Arbeitstitel für Ihre Kapitel

Bevor Sie anfangen, an Ihrem Buch zu schreiben, sollte jedes Kapitel wenigstens einen Arbeitstitel haben, so dass Sie gleich erkennen können, worum es in dem Kapitel gehen soll.

7. Beschäftigen Sie sich mit dem Aufbau Ihrer Kapitel

Sie sollten auch schon wissen, wie Sie die einzelnen Kapitel aufbauen wollen. Gibt es Übungen? An welcher Stelle im Kapitel sollen die Übungen stehen? Wann kommt das Fallbeispiel? Wie soll der Einstieg in die Kapitel aussehen? Eine einheitliche Struktur ist wünschenswert, denn sie sorgt für Klarheit.

8. Ordnen Sie Ihr Material für die einzelnen Kapitel

Entweder Sie verwenden physische Ordner oder Sie speichern alles virtuell, z. B. auf Ihrer Festplatte. In diesem Fall sollten Sie sich auf jeden Fall eine Kopie der Ordner in einem Cloud-Programm ablegen. Empfehlenswert finde ich auch Evernote. Es eignet sich gerade für Ideensammlungen besonders gut. In meinem Kurs „Jetzt schreib ich das verflixte Buch“ stelle ich noch ein weiteres Tool vor, was sich ebenfalls wunderbar dafür eignet, eine Buchstruktur zu entwerfen und Materialien zu sammeln.

9. Schreiben Sie sich frei!

Bevor Sie mit dem Schreiben des Buches beginnen, empfiehlt es sich, sich generell frei zu schreiben. Freewriting ist eine Übung, bei der Sie für ca. 10 Minuten einfach schreiben, was Ihnen einfällt. Dabei achten Sie nicht auf Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik. Der ext ist auch nur für Sie bestimmt. Es geht einfach darum, dass Sie in den Schreibflow kommen.

10. Teilen Sie Ihr Schreibprojekt in machbare Schritte ein

Jetzt sollten Sie sich einen Zeitplan machen und festlegen, wann Sie wie viel schreiben. Jeden Tag ein Kapitel? Jeden Tag zwei Seiten?  Jeden Tag 30 oder 60 Minuten? Finden Sie heraus, wie es für Sie passt. Schauen Sie auch, was Ihre beste Schreibzeit ist. Manch einer schreibt lieber früh am Morgen, andere schreiben gerne spät am Abend. Denken Sie daran: Kleine Schritte führen auch zum Ziel.

11. Legen Sie mit dem ersten Kapitel los

Beginnen Sie mit dem ersten Kapitel. Nehmen Sie sich Ihre vorläufige Struktur und Ihr Material und dann beginnen Sie einfach mit dem ersten Satz. Haben Sie dabei immer die Kapitel-Struktur vor Augen, die Sie vorher festgelegt haben.

12. Wenn sich der innere Kritiker meldet

Wenn Sie mit dem Schreiben anfangen, dann kann es sein, dass sich der innere Kritiker meldet. Sprechen Sie innerlich mit ihm, bzw. Ihrer inneren Kritikerin. Denken Sie daran, dass Sie im ersten Schritt einfach nur schreiben. Die erste Version wird nie die letzte sein! Trennen Sie das Schreiben und Überarbeiten auf jeden Fall.

13. Wieder in den Schreibflow kommen, wenn es hakt

Manchmal hilft es nicht, einfach nur mit dem inneren Kritiker zu sprechen. Dann braucht man Übungen, um wieder in den Schreibflow zu kommen. Stoppen Sie dann die Arbeit an Ihrem Projekt für 1-2 Stunden und machen Sie eine kreative Übung, um wieder weiterschreiben zu können. Meine 21 besten Übungen für Schreib- und Lebensflow gibt es hier.

14. Schreiben Sie in der Reihenfolge, wie später gelesen wird

Nehmen Sie sich ein Kapitel nach dem anderen vor und schreiben Sie in der Reihenfolge, wie die Kapitel später in Ihrem Buch erscheinen. Das hat den Vorteil, dass Sie u. a. Übergänge besser schreiben können. Sie können z. B. schon am Ende des Kapitels auf das nächste Kapitel hinweisen.

15. Wenn Sie mit einem Kapitel gar nicht weiterkommen sollten

Manchmal kann es passieren, dass man trotz der guten Vorbereitung bei einem Kapitel hängt. Dann können Sie schauen, ob Sie entweder Freewriting oder eine andere Schreibübung machen. Oder ob Sie sich eine Notiz machen und die fehlenden Inhalte einfach in Stichworten skizzieren, um später daran weiterzuarbeiten. Nehmen Sie sich dann erst Mal das nächste Kapitel vor. Sie sollten dies aber nur in Ausnahmefällen machen, denn sonst haben Sie am Ende lauter unfertige Kapitel.

16. Wie „spreche“ ich mit meinen Lesern?

Vielleicht haben Sie sich auch schon Gedanken darüber gemacht, wie Sie Ihre Leser ansprechen sollten. Kennen Sie Ihre potenziellen Leser gut? Möchten sie lieber mit „Du“ oder mit „Sie“ angesprochen werden? Wie machen Sie es sonst, z. B. auf Ihrem Blog? Schreiben Sie am besten so, als würden Sie mit den Menschen reden, statt über sie.

17. Der berühmte erste Satz

Bei jedem Kapitel stehen Sie erneut vor der Herausforderung, dass Sie den ersten Satz schreiben müssen. Es gibt einige Möglichkeiten, den Leser von Anfang an zu fesseln. Eine Möglichkeit ist z. B. mit einer Frage zu beginnen, die der Leser sich selbst stellen würde.

18. Schauen Sie: Bin ich im Zeitplan?

Ab und zu sollten Sie auch schauen, ob Sie noch im Zeitplan sind mit Ihrem Schreiben. Vielleicht hat es ja ein paar Tage gegeben, an denen Sie nicht an Ihrem Projekt arbeiten konnten. Dann ist es wichtig, das zur Kenntnis zu nehmen und den Zeitplan evtl. abzuändern. Wichtig ist, dass Sie das Projekt nicht generell  vor sich herschieben und dann gar nicht damit fertig werden. Ein gesundes Maß an Disziplin gehört dazu!

19. Feilen Sie an den Kapitelüberschriften

Falls Sie bisher noch keine endgültigen Kapitelüberschriften hatten und mit dem Schreiben der Kapitel soweit fertig sind, sollten Sie jetzt an Ihren Kapitelüberschriften feilen. Fragen Sie sich: Was macht neugierig? Wie würde ich selbst neugierig werden? Was erwarten meine zukünftigen Leser. Mehr Tipps dazu finden Sie auch im Buchkurs.

20. Schreiben Sie Ihr Vorwort

Wenn Sie mit der ersten Version Ihres Buches fertig sind, dann sollten Sie jetzt Ihr Vorwort schreiben.  Machen Sie den Leser neugierig auf Ihr Buch und geben Sie Einblicke in das, was ihn erwartet. Schreiben Sie auch darüber, warum Sie dieses Buch geschrieben haben.

21. Schreiben Sie ein Nachwort

Ebenso wie das Vorwort sollten Sie ein Nachwort schreiben. Hier können Sie noch mal das Wichtigste zusammenfassen und einen Ausblick geben. Vielleicht gibt es einen Kurs zum Buch, der noch weitere Aspekte enthält. Dann wäre dort die Gelegenheit, den Kurs zu erwähnen und neugierig darauf zu machen.

22. Überarbeiten Sie Ihr Buch

Die Überarbeitung wird sicher länger dauern als nur einen Tag. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Drucken Sie sich den Text aus und lesen Sie ihn auch Abschnittsweise laut, um herauszufinden, was noch nicht rund ist. Jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen, noch mal nach Fehlern zu suchen, auch inhaltlicher Art.

23. Finden Sie den endgültigen Titel für Ihr Buch

Spätestens jetzt sollten Sie den endgültigen Titel finden. Spielen Sie mit verschiedenen Möglichkeiten. Fragen Sie evtl. auch Freunde und Bekannte, welcher Titel ihnen besser gefallen würde. Recherchieren Sie auch, ob es nicht schon ein Buch mit Ihrem Wunschtitel gibt. Wenn ja, dann sollten Sie sicherheitshalber so lange suchen, bis Sie einen Titel gefunden haben, der noch frei ist.

24. Bringen Sie ihr Buch in Form

Die meisten arbeiten mit einer Textverarbeitung wie z. B. Word. Jetzt ist es an der Zeit, ein Inhaltsverzeichnis einzufügen, nach dem Absätzen zu schauen und Blocksatz aus dem Text zu machen. Anschließend sollte man sicherheitshalber noch mal schauen, ob alle Worte richtig getrennt sind, Seitenzahlen einfügen und eine PDF.

25. Geben Sie Ihr Buch in ein Lektorat

Gerade, wenn es Ihr erstes Buch ist, aber auch später, ist ein Lektorat empfehlenswert. Recherchieren Sie im Internet nach einem passenden Lektor/einer Lektorin.

26. Verlag oder Selfpublishing?

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Die Suche nach einem Verlag kann zermürbend sein, gerade, wenn man noch nicht so bekannt ist. Wenn Sie sich fürs Selfpublishing entscheiden, dann können Sie sich auch von einem Dienstleister unterstützen lassen, wie z. B. epubli oder BoD. Diese Dienstleister haben den Vorteil, dass Sie einem viel Arbeit abnehmen, wie z. B. das Konvertieren des E-Books in die verschiedenen Formate. Manche Dienstleistungen, wie z. B. Lektorat kann man auch dort hinzubuchen.

27. Schreiben Sie einen wirkungsvollen Klappentext

Beim schreiben des Klappentextes sollten Sie Ihre Wunschleser genau vor Augen haben. Fragen Sie sich: Was ist das Hauptanliegen dieser Menschen? Warum würden Sie sich mein Buch unbedingt kaufen? Wie kann ich sie am besten neugierig machen.

28. Beschäftigen Sie sich mit dem Cover des Buches

Sollten Sie sich fürs Selfpublishing entschieden haben, dann müssen Sie sich auch damit beschäftigen, wie das Cover des E-Books aussehen sollte. Manche Dienstleister haben vorgefertigte Cover, bei denen Sie z. B. die Bilder austauschen können. Das ist eine relativ einfache Variante. Ansonsten können Sie auch einen Cover-Designer fragen, wie z. B. bei 99Desings.

29. Exposé schreiben und Verlag suchen

Sollten Sie sich für eine Verlagsveröffentlichung entschieden haben, dann müssen Sie ein Exposé schreiben. Suchen Sie sich einen Verlag, der zu dem Genre Ihres Buches passt. Recherchieren Sie, welche Infos der Verlag gerne in einem Exposé hätte. Schicken Sie dann das Exposé und eine Textprobe Ihres Buches an den Verlag und auch noch an weitere Verlage.

30. Veröffentlichen Sie Ihr Buch

Der Inhalt des Buches steht, der Klappentext ist geschrieben und auch das Cover ist fertig? Dann ist es jetzt an der Zeit als Selfpublisher, das E-Book zu veröffentlichen. Dazu müssen Sie bei Dienstleistern, wie z. B. BoD nur die PDF-Datei im Internet hochladen, die Daten für das Buch ausfüllen und auf den Veröffentlichen-Button klicken. Nach ein paar Tagen ist das E-Book meistens schon auf Online-Plattformen verfügbar.

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About the Author A-KB

Anne-Kerstin Busch ist Ihre Content-Fee. Sie hilft Ihnen, einzigartige Texte zu schreiben, die genau auf den Punkt bringen, was Sie und Ihr Unternehmen besonders macht. Ganz besonders hat sie sich auf Coaches, Trainer und Berater spezialisiert, die ganzheitlich, energetisch oder spirituell arbeiten.

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